Dienstag, 17.07.2018 15:19 Uhr

Deutschland mit der Bahn entdecken 3

Verantwortlicher Autor: Klaus Fritzsching Bamberg, 28.03.2018, 16:52 Uhr
Presse-Ressort von: Motorradrennsport Bericht 5121x gelesen

Bamberg [ENA] Die Neue Residenz in Bamberg Entspannt und bequem die Sehenswürdigkeiten in Deutschland entdecken, das kann man mit der Bahn und dem öffentlichen Nahverkehr. Keine Staus auf der Autobahn und keine qualvolle Parkplatzsuche. Besonders wenn man älter wird, steigt man lieber auf die Bahn um. In der Artikelserie soll es keine Aufzählung verschiedenen Möglichkeiten geben, sondern die einfachste Lösung aufgezeigt werden.

Das Ziel ist die Neue Residenz in der Weltkulturerbe Stadt Bamberg. Vom Bahnhof aus geht man über die Straße und nimmt einen Bus, der zum Zentralen Busbahnhof fährt. Dann steigt man in die Linie 910 und fährt bis zum Domplatz. Wenn man dort aussteigt, ist man umringt von den Weltkulturerbe Stätten Bamberger Dom, Alte Hofhaltung und Neuer Residenz. Ich konzentriere mich an diesem Tag auf die Neue Residenz. Der Begriff Neu ist relativ zu sehen. Denn begonnen mit dem Bau wurde schon im Jahr 1604. Denn so ein Fürstbischof wollte nicht in den Räumen seines Vorgängers residieren und so ließ sich Lothar Franz von Schönborn, von 1697 bis 1729 Fürstbischof von Bamberg geistlicher und weltlicher Herrscher, seine Prunkräume hier einrichten.

Genutzt wurde die Residenz bis 1802 als Sitz der Fürstbischöfe. Zwischen 1862 und 1875 diente sie dem abgedankten griechischem Königspaar Otto I und Amelie als Exil. Jetzt kann man neben den über 40 Prunkräumen auch noch die Altdeutsche Galerie und Teile der Barockgalerie der Bayerischen Staatsgalerie bewundern. Besonders beeindruckend ist der Kaisersaal mit seinen Deckengemälden und den Stuckkunstwerken. Es sieht so aus als wären die Farben gerade erst aufgetragen worden. Diesen Saal nutzt die bayerische Staatsregierung auch heute noch bei Empfängen. Geschaffen wurden viele der Räume für den Kaiser, der aber niemals kam.

Wer die Neue Residenz zwischen Mai und Oktober besucht, kann im Innenhof auch den Rosengarten besichtigen, der zu Zeiten der Fürstbischöfe als Barockgarten geschaffen wurde. In einigen der Schauräume werden auch 350 Jahre alte Wandteppiche präsentiert, die hingen allerdings früher in München. Zu besichtigen sind die Prunkräume nur mit einer Führung, die zirka 45 Minuten dauert. Für die Gemäldegalerie kann man sich Zeit nehmen. Leider ist das fotografieren nicht erlaubt, deshalb auch keine Bilder. Geöffnet ist täglich, im Winter von 10 bis 16 und ansonsten von 9 bis 18 Uhr. Bei der Fülle der Sehenswürdigkeiten ist der Eintrittspreis von nur 4,50 Euro zu vernachlässigen. Für Rollstuhlfahrer gibt es eine Rampe und Aufzüge.

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